Vollhardt, der Vollblutmusiker, der als Solist schon rund um den Globus unterwegs war, jagte hier seine Finger über das Griffbrett, ließ sein Cello aufkreischen oder entlockte ihm mit schwelgerischem Strich Schmelz und zarte Seufzer. In der selbstverfassten Kadenz zeigte er mit Dioppelgriffen, Trillern, Glissandi, Zerrtönen, was da an Klang drinsteckt, ließ es grummeln und quietschen und tupfte wie nebenbei im Flageolett eine beschwingte Volksmelodie dahin.

Vollhardt als Solist war großartig!

(Gulda Cellokonzert)
BADISCHE ZEITUNG

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